Trockenheit
Bauernverband: Schlechte Getreideernte in diesem Jahr

Der Deutsche Bauernverband hat seine Erntebilanz vorgestellt.

Sie fällt wie erwartet negativ aus. Beim Getreide wird mit einem bundesweiten Ertrag von 41,9 Millionen Tonnen gerechnet. Das sind sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Der Ertrag pro Hektar sank mit knapp 6,9 Tonnen um neun Prozent zum Vorjahr. Ähnlich stark ist der Abfall beim Winterweizen. Beim Winterraps ging der Ertrag pro Hektar sogar um 20 Prozent auf 2,9 Tonnen zurück. Auch bei Kartoffeln und Zuckerrüben zeichne sich ein unterdurchschnittliches Ergebnis ab, so der Bauernverband.
Grund seien die Wetterextreme in diesem Jahr. Bauernpräsident Rukwied sagte, ein zu trockenes Frühjahr, gefolgt von Hitze und anhaltender Trockenheit hätten viele Bestände erheblich geschädigt. Insbesondere in Süd- und Westdeutschland hätten fehlende Niederschläge zu schwachen Erträgen bis hin zu Missernten bei einzelnen Kulturen geführt.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Sabotage
Ukrainer zu Haftstrafe verurteilt

Ein junger Ukrainer ist wegen Agententätigkeit in Deutschland zu einer Haftstrafe verurteilt worden.

Das Oberlandesgericht Stuttgart verhängte eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten. Zwei weitere ukrainische Angeklagte sprach das Gericht frei.
In der Anklage ging es um geplante Sabotageakte und Anschläge in Deutschland. Im Auftrag des russischen Geheimdienstes seien Transportwege für Paketbomben erkundet worden.
Die drei Männer waren im Mai vergangenen Jahres in Deutschland und in der Schweiz festgenommen worden.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Bundesländer
Hessen verbietet Verein "Palästina e.V."

Das hessische Innenministerium hat den Verein "Palästina e.V." verboten.

Sein Zweck und seine Tätigkeit richteten sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung und gegen den Gedanken der Völkerverständigung, teilte das Ministerium mit. Dem Verein wird unter anderem vorgeworfen, antisemitische und antiisraelische Propaganda zu verbreiten.
Hessens Innenminister Poseck erklärte, man setze ein klares Zeichen für das entschlossene Handeln des Rechtsstaates und gegen das Erstarken des Antisemitismus.
Im Zusammenhang mit dem Verbot kam es am Morgen zu Durchsuchungen in fünf Objekten in Hessen sowie einem in Baden-Württemberg.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Waldbrände
Drohende Gesundheitsgefahr durch Feuer im Hohen Venn für Anwohner

Als Folge des Waldbrands im Hohen Venn droht der Bevölkerung in den benachbarten Orten eine Gesundheitsgefahr durch Schadstoffe in der Luft.

Wie die Gemeinde Monschau mitteilte, kommt es zu erheblichen Geruchsbelästigungen und möglicher Schadstoffbelastung. Die Bevölkerung der betroffenen Orte wurde aufgefordert, sich in geschlossenen Räumen aufzuhalten.
Der Brand in dem zu Belgien gehörenden Naturschutzgebiet sorgt mittlerweile auch in einiger Entfernung für Geruchsbelästigung. So gab die Stadt Köln einen entsprechenden Hinweis, in Leverkusen, dem Rhein-Erft-Kreis und der Städteregion Aachen wurden ebenfalls Warnungen vor Geruchsbelästigung verbreitet. Gefahr für die Gesundheit besteht dort nach Angaben der Behörden jedoch nicht.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Gleichstellung
Bundesbehindertenbeauftragter Dusel kritisiert Gesetze für mehr digitale Barrierefreiheit

Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Dusel, hat das Gesetz für mehr digitale Barrierefreiheit ein Jahr nach dem Inkrafttreten als unzureichend kritisiert.

Das Gesetz müsse dringend nachgebessert werden, sagte Dusel dem Portal "Table.Briefings". Betreiber hätten etwa 15 Jahre, um Geldautomaten barrierefrei zu machen. Diese Übergangsfrist sei viel zu lang. Dusel forderte, das Gesetz auch um weitere Anwendungen zu erweitern. Dies gelte beispielsweise für Haushaltsgeräte mit digitaler Steuerung oder Gesundheitsdienstleistungen per Smartphone-App.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Ukraine-Krieg
Örtliche Behörden: Zehn Tote bei russischen Angriffen in Region Charkiw

In der Region Charkiw im Nordosten der Ukraine sind bei einem russischen Raketenangriff nach ukrainischen Angaben zehn Menschen getötet worden.

Der Gouverneur der Region teilte mit, bei dem Angriff auf die Ortschaft Petschenihy seien zudem acht Personen verletzt und Wohnhäuser sowie Geschäfte und Fahrzeuge beschädigt worden. Die Ukraine beschoss ihrerseits erneut Ziele in der Region Moskau. Der Moskauer Bürgermeister Sobjanin erklärte, es seien mehr als 600 Drohnen eingesetzt worden. Es habe mindestens drei Verletzte gegeben. Eine Drohne traf nach Angaben der Regionalbehörden ein Lager des Onlinekonzerns Wildberries.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.

Wetter
Im Osten und Südwesten sonnig, sonst bewölkt mit Schauern

Das Wetter: Im Nordosten sowie im Südwesten zeitweise sonnig. Sonst bewölkt und gebietsweise Schauer. Temperaturen 18 bis 28 Grad. Morgen wechselnd bis stark bewölkt. Im Norden sowie in einem Streifen quer über der Mitte Schauer. Sonst kaum Regen. 20 bis 30 Grad.

Die weiteren Aussichten:
Am Donnerstag vor allem im Süden weitere schauerartige, teils gewittrige Regenfälle, Starkregen möglich. An der Nordsee einzelne Gewitter. Sonst wechselnd bewölkt und nur vereinzelt Schauer. 20 bis 28 Grad.
Diese Nachricht wurde am 18.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
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